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EU-Kartellbehörde inspiziert Zementhersteller

Die EU-Wettbewerbsbehörde hat Razzien bei verschiedenen Zementherstellern durchgeführt – betroffen ist auch die Schweizer Holcim.

Durchsucht wurden Holcims Büros in Frankreich, Belgien, Deutschland und Grossbritannien, bestätigte ein Konzernsprecher am Mittwoch auf Anfrage. Den Grund nannte er nicht. Holcim werde aber mit den Behörden voll kooperieren.

Durchsucht wurden auch Vertretungen weiterer Konzerne etwa des französischen Zementherstellers Lafarge, der deutschen HeidelbergCement und Dyckerhoff oder der mexikanischen Cemex.

Cemex teilte zudem mit, die Zementherstellung im britischen Barrington zu stoppen. Ob die Unterbrechung mit den Ermittlungen der EU in Verbindung steht, blieb zunächst unklar. Das Unternehmen verwies auf Einsparungen infolge des «derzeitigen wirtschaftlichen Klimas».

Die EU-Kartellbehörde hat die von wenigen grossen Unternehmen beherrschte Branche schon länger im Visier, da in der Vergangenheit Preise und Verkaufsgebiete zwischen den Firmen abgesprochen wurden.

SDA/mbr

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