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Ethos kritisiert Zurich scharf

Der Versicherer habe die Vergütung des Topmanagements so angepasst, damit die Konzernleitung nicht auf einen Teil des langfristigen Bonus verzichten müsse. Die Stiftung lehnt den Vergütungsbericht deshalb ab.

Der Versicherer habe die Regeln mitten im Spiel geändert, kritisiert man bei der Stiftung Ethos. Foto: Jürgen Schwarz (Imago)
Der Versicherer habe die Regeln mitten im Spiel geändert, kritisiert man bei der Stiftung Ethos. Foto: Jürgen Schwarz (Imago)

Der Versicherungskonzern Zurich soll seine eigenen Statuten verletzt haben. Und dies nicht einmal ein Jahr nachdem er sie wegen der Abzockerinitiative angepasst hatte. Dieser Vorwurf erhebt der Stimmrechtsberater Ethos. Zurich hat wie viele andere börsenkotierte Firmen zahlreiche Änderungen an den Statuten vorgenommen und dabei neu die Grundsätze aufgeführt, nach welchen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung entlöhnt werden sollen. So hat der Versicherer festgelegt, dass sich die langfristige Vergütung an Leistungskriterien orientiert, die «während eines mehrjährigen Zeitraums» bemessen werden. «Diese Regel hat Zurich bei der Vergütung des Topmanagements verletzt», sagt Vincent Kaufmann, stellvertretender Direktor von Ethos.

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