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«Ermottis Politikbild ist wenig realistisch»

UBS-Chef Sergio Ermotti macht klar, was er von der Politik erwartet. Das sei längst überfällig gewesen, sagt Kommunikationsexperte Peter Stücheli-Herlach – auch wenn der Inhalt des Beitrags ihn nicht überzeugt.

«Er vernachlässigt die Bringschuld seiner Bank»: UBS-Chef Sergio Ermotti.
«Er vernachlässigt die Bringschuld seiner Bank»: UBS-Chef Sergio Ermotti.
Keystone

Herr Stücheli, was haben Sie gedacht, als Sie heute Morgen die Zeitung aufschlugen und den Gastbeitrag von UBS-Chef Sergio Ermotti entdeckten? Zunächst: Ich fand es erfreulich, dass sich der Konzernchef eines grossen Finanzkonzerns zu Wort meldet. Es zeigt, dass etwas in Bewegung gekommen ist. Die Schocks der Masseineinwanderungs- und Abzocker-Initiative haben offenbar gewirkt. Man hat erkannt, dass das schweizerische Erfolgsmodell nicht gegen die Politik, sondern mit ihr neu erfunden werden muss.

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