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Er macht aus Uhrwerken Skelette

Der Burgdorfer Uhrmacher Armin Strom geht mit 73 Jahren in Pension. Die nach ihm benannte Uhrenmarke in Biel führt sein Vermächtnis weiter – und stellt auch das kleinste Schräubchen selbst her.

Uhren als Schmuckersatz für Männer: Armin Strom (vorne) mit Firmenchef Serge Michel.
Uhren als Schmuckersatz für Männer: Armin Strom (vorne) mit Firmenchef Serge Michel.
Manu Friederich

Es gibt kaum eine Schweizer Uhrenmarke, dessen Gründer oder Namensgeber noch lebt. Doch Armin Strom ist ein Uhrmacher aus Fleisch und Blut. Auf 73 Jahre würde ihn kaum jemand schätzen – und seine Hände arbeiten noch ruhiger als jene vieler Mittfünfziger. Diese Hände waren ein Berufsleben lang sein Kapital – so wertvoll, dass er wegen der Verletzungsgefahr aufs Skifahren verzichtete. Denn während der letzten 30 Jahre hat Strom an einer Technik getüftelt, die man in keiner Uhrmacherschule lernen kann: am Skelettieren.

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