Zum Hauptinhalt springen

«Eine Tariferhöhung bei Briefen tut niemandem weh»

Der abtretende Post-Präsident Peter Hasler über Preise, Poststellen, Privatisierung – und die Vorfreude, nicht mehr im Rampenlicht zu stehen.

«Bekannt zu sein hat seine Vorteile – doch irgendwann ist genug»: Post-Präsident Peter Hasler.
«Bekannt zu sein hat seine Vorteile – doch irgendwann ist genug»: Post-Präsident Peter Hasler.
Franziska Rothenbühler

Als Post-Präsident und davor als Direktor des Arbeitgeberverbands standen Sie über Jahre in der Öffentlichkeit. Macht es Ihnen Sorge, ab nächster Woche keine öffentliche Person mehr zu sein?

Im Gegenteil. Dieser Teil der Arbeit – das Ausgestellt-Sein in der Öffentlichkeit – ist eher unangenehm. Es wird so stark auf Unregelmässigkeiten und Fehltritte geachtet, auch im Privatleben. Während meiner Zeit als Arbeitgebervertreter habe ich Todesdrohungen gegen die Familie erhalten. Es gab Leute, die mich auf der Strasse «Arschloch» genannt haben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.