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Ein Dämpfer auf dem Weg zum Rekordjahr

Der Gewinn des Autokonzerns leidet unter den hohen Investitionskosten: Im zweiten Quartal sank er im Vergleich zum Vorjahr um fast 30 Prozent. Dennoch glänzt BMW mit rekordverdächtigen Verkäufen.

Alleine im zweiten Quartal 475'011 Autos verkauft: BWM in Showroom in China. (Archivbild)
Alleine im zweiten Quartal 475'011 Autos verkauft: BWM in Showroom in China. (Archivbild)

Der Autobauer BMW hat im zweiten Quartal weniger Gewinn eingefahren. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 1,28 Milliarden Euro 28 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Das operative Ergebnis (Ebit) ging um 19 Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Euro zurück, wie BMW heute mitteilte.

Der Oberklasse-Hersteller konnte zwar seinen Umsatz um 7,3 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro steigern. Gleichzeitig kämpfte er aber mit höheren Kosten für Personal und Entwicklung, teure Investitionen in neue Technologien und mit einem schärferen Wettbewerb. Zudem sei beim Gewinn die Vergleichsbasis des Vorjahres hoch gewesen, weil damals ein Sondereffekt aus niedrigeren Restwert- und Kreditrisiken positiv zu Buche geschlagen habe.

Rekordhohe Verkäufe

Dennoch ist BMW weiter hochprofitabel: Die operative Umsatzrendite, die das Verhältnis von Umsatz zum operativen Ergebnis ausdrückt, liegt in der Autosparte von BMW bei einem sehr hohen Wert von 11,6 Prozent. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet verkaufte der Nobelhersteller im zweiten Viertel 475'011 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce, ein Plus von 5,4 Prozent - «wie der Umsatz abermals ein Rekordwert.»

Der Konzern bleibt daher für die Zukunft optimistisch: Für das Gesamtjahr 2012 bekräftigte BMW die Prognose, beim Absatz wie beim Vorsteuerergebnis die Vorjahreswerte zu übertreffen.

SDA/mrs

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