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Syngenta-Konkurrenten mischen Geschäfte neu

Die Konzerne DuPont und Dow Chemical fusionieren – um sich gleich wieder aufzuspalten. Insgesamt sollen die Unternehmensteile 130 Milliarden Dollar wert sein.

Aus zwei wird eins und dann drei: Das Logo von DuPont auf einer Anzeigetalfel an der New York Stock Exchange. (9. Dezember 2015)
Aus zwei wird eins und dann drei: Das Logo von DuPont auf einer Anzeigetalfel an der New York Stock Exchange. (9. Dezember 2015)
Richard Drew, Keystone

Die Grossfusion lag in den letzten Tagen in der Luft, nun ist sie offiziell: Die US-amerikanischen Chemie-Riesen DuPont und Dow Chemical legen ihre Geschäfte im Wert von rund 130 Milliarden Dollar zusammen.

Der Plan für den «Merger of Equals» (Fusion unter gleichberechtigten Partnern) sieht vor, die neue Firma danach wieder in drei Einheiten aufzuspalten und alle an die Börse zu bringen. So würden eine neue Agrochemiefirma, eine Spezialitätenchemie-Firma und ein Unternehmen entstehen, das im Bereich Materialwissenschaften tätig ist. Das teilten die beiden Konzerne in einer gemeinsamen Mitteilung mit. Die bisherigen Aktionäre werden in etwa gleichen Teilen am fusionierten Unternehmen beteiligt sein.

Gleichzeitig kündigte DuPont ein Sparprogramm an, dem 10 Prozent der rund 54'000 Stellen im Unternehmen zum Opfer fallen werden. Die Kosten sollen so um 700 Millionen Dollar gesenkt werden. Dafür bilde man eine Rückstellung von 780 Millionen Dollar, 650 Millionen für den Stellenabbau und 130 Millionen für weitere mit der Restrukturierung anfallende Kosten.

93 Milliarden Umsatz

Erste Berichte über die geplante Fusion gab es bereits vor einigen Tagen. Die Wettbewerbsbehörden müssen für die Fusion der beiden Grosskonzerne aber grünes Licht geben.

Zusammengenommen erzielten die beiden Chemiekonzerne im Jahr 2014 Umsätze in Höhe von fast 93 Milliarden Dollar. Der derzeitige Marktführer BASF brachte es im selben Zeitraum auf 81 Milliarden Dollar. Mit den Fusionsplänen reagieren die beiden Chemieriesen auf Druck von Investoren, denen die Unternehmen nicht profitabel genug sind.

AFP

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