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Dok-Film übt massiv Kritik an Nestlé

«Bottled Life» zeigt, wie unzimperlich Nestlé das globale Geschäft mit abgefülltem Wasser betreibt.

Abgefülltes Mineralwasser für Gegenden, in denen nur schlechtes Trinkwasser aus den Leitungen fliesst: Pure-Life-Lastwagen von Nestlé in Pakistan.
Abgefülltes Mineralwasser für Gegenden, in denen nur schlechtes Trinkwasser aus den Leitungen fliesst: Pure-Life-Lastwagen von Nestlé in Pakistan.
Frenetic Films

Es ist eine der Schlüsselszenen im Dokumentarfilm «Bottled Life» des Berner Filmemachers Urs Schnell und des Zürcher Journalisten Res Gehriger: Ein früherer Gemeinderat aus Bhati Dilwan, dem Standort von Nestlés Wasserabfüllfabrik Sheikhupura in Pakistan, klagt über das dreckige Trinkwasser, das Kinder krank mache. Mit seinem Tiefbrunnen nehme Nestlé der Bevölkerung das Wasser weg. «Jetzt ist unser Wasser sehr dreckig, der Wasserspiegel sank von 100 auf 300 bis 400 Fuss.» Den Wunsch des Dorfes nach einer Leitung mit sauberem Wasser oder zumindest einem tiefen Ziehbrunnen habe Nestlé abgelehnt.

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