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Die unprätentiöse Präsidentin

Elisabeth Schirmer über die Fehler der Bankenwelt – und was die Basellandschaftliche Kantonalbank richtig macht

Zurückhaltend: Elisabeth Schirmer sieht sich bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank als Sparringspartnerin von BLKB-Chef Beat Oberlin. (Bild vom 17. Februar 2012)
Zurückhaltend: Elisabeth Schirmer sieht sich bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank als Sparringspartnerin von BLKB-Chef Beat Oberlin. (Bild vom 17. Februar 2012)
Keystone

Es war der schwierigste Moment ihres Lebens. Im Sommer 1985 trat Elisabeth Schirmer, damals 27 Jahre alt, vor die gesamte Belegschaft der Ronda AG in Lausen, vor Ort waren das damals etwa 700 Leute. Und musste verkünden, dass der Patron, ihr Vater William Mosset, verstorben sei. Dass sie, blutjung wie sie war, von nun an das Unternehmen mit ihrem Mann leiten würde. «Meine Beine waren schwer wie Blei», erinnert sie sich. Elisabeth Schirmer hatte erst vor drei Jahren das Ökonomiestudium abgeschlossen und dann als Assistentin ihres Vaters in der Ronda gearbeitet. Rein theoretisch wusste sie, wie man ein Unternehmen führt. Rein praktisch kam aber alles Knall auf Fall. «Ich wusste: Alleine würde ich es nicht schaffen.»

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