Zum Hauptinhalt springen

Die Schweizer geben der digitalen Post keine Chance

In der elektronischen Postübermittlung spielt die Post eine Vorreiterrolle. Das Problem: In der Schweiz fehlt die Akzeptanz für die Zukunftstechnologien, sowohl bei der Bevölkerung als auch beim Bund.

Die Schweizer Post basiert vorerst weiterhin auf papierenen Briefen.
Die Schweizer Post basiert vorerst weiterhin auf papierenen Briefen.
Keystone

In diesen Tagen lanciert die Deutsche Post mit lautem Getöse den elektronischen Brief. Zusätzlich zu den vorhandenen Briefkästen, Briefmarken und Briefträgern bietet der Logistikkonzern künftig auch eine Art Briefkasten im Internet, der wie eine elektronische Schaltzentrale funktioniert. Über diese soll künftig möglichst viel Korrespondenz laufen. Als Vorbild für den Einstieg des Staatsriesen in die digitale Welt taucht dabei immer wieder der Name eines Unternehmens auf: die Schweizer Post. Schon längst hat diese den Schritt in den digitalen Schriftverkehr gewagt: Seit zwei Jahren können verschlüsselte Dokumente im Internet sicher ausgetauscht werden. Mehr noch: Die Anbindung an die Buchhaltungssoftware Abacus ermöglicht es Firmen, Lohnabrechnungen und Rechnungen per Mausklick einfach und rasch zu versenden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.