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«Die Schweiz holte bei den Verhandlungen das Letzte heraus»

Der neue Staatsvertrag mit Deutschland bringt den Flughafen Zürich in eine Zwickmühle: Was, wenn der Pistenausbau vor dem Volk scheitert? Flughafen-CEO Thomas Kern sagt, was das für den Hub Zürich bedeutet.

Thomas Kern, CEO des Flughafens Zürich: «Die Schweiz hat bei den Verhandlungen mit Deutschland das Letzte herausgeholt.»
Thomas Kern, CEO des Flughafens Zürich: «Die Schweiz hat bei den Verhandlungen mit Deutschland das Letzte herausgeholt.»
Keystone

Haben Sie gejubelt, nachdem die Resultate der Fluglärmverhandlungen zwischen der Schweiz und Deutschland bekannt wurden? Immerhin wird Deutschland darauf verzichten, die Zahl der Flugbewegungen einzuschränken. Nein. Meine erste Reaktion war: Ich hätte es mir besser gewünscht. Um es auf einen Nenner zu bringen: Es ist schlechter als erhofft und besser als befürchtet. Die Intensität der Verhandlungen deutet darauf hin, dass die Schweizer Delegation das Letzte herausgeholt hat. Positiv ist, dass der neue Staatsvertrag ein moderates Wachstum für den Flughafen zulässt. Wir haben gewisse Entwicklungsmöglichkeiten gewonnen. Der Preis dafür ist, dass wir mehr Bewegungen über der Schweiz werden abwickeln müssen.

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