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Die Risikomanagerin merkte nichts vom Treiben in London

Der Fall Adoboli könnte Maureen Miskovic , die erst Anfang des Jahres zur UBS stiess, zum Verhängnis werden.

Ihr Wechsel zur UBS wurde als gewiefter Schachzug gefeiert: Risikomanagerin Maureen Miskovic.
Ihr Wechsel zur UBS wurde als gewiefter Schachzug gefeiert: Risikomanagerin Maureen Miskovic.
Reuters

Als die Britin Maureen Miskovic (53) im Januar dieses Jahres als neue oberste Risikomanagerin in die Konzernleitung der UBS in Zürich eintrat, drehte ihr 31-jähriger Landsmann, der UBS-Händler Kweko Adoboli, in London mutmasslich bereits sein krummes Ding. Pech für Maureen Miskovic, deren Aufgabe darin besteht, mit einem Team von 1300 Leuten dafür zu sorgen, dass die Grossbank nie mehr blind ins Verderben rast. Nun muss sie sich, wie alle anderen UBS-Verantwortlichen, die unangenehme Frage gefallen lassen, weshalb sie Adoboli nicht schon viel früher auf die Schliche gekommen ist. Und bereits wird da und dort spekuliert, dass auch ihr der Riesenverlust samt Reputationsschaden zum Verhängnis werden könnte.

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