Zum Hauptinhalt springen

Die Profiteure der Dürre

Die hohen Mais- und Weizenpreise wecken Befürchtungen vor neuen Hungerkrisen in armen Ländern. Doch die Hersteller von Saatgut und Landmaschinen freuen sich auf höhere Umsätze.

An der grössten Getreidebörse der Welt in Chicago sind die Preise für Weizen und Mais um fast 50 Prozent gestiegen. Händler an der Chicago Board of Trade im Oktober 2005.
An der grössten Getreidebörse der Welt in Chicago sind die Preise für Weizen und Mais um fast 50 Prozent gestiegen. Händler an der Chicago Board of Trade im Oktober 2005.
Keystone
Die Dürre in den USA lässt auch die europäischen Getreidepreise ansteigen. Weizenernte in Baden-Württemberg.
Die Dürre in den USA lässt auch die europäischen Getreidepreise ansteigen. Weizenernte in Baden-Württemberg.
Keystone
Wenn die Weltmarktpreise steigen, investieren Landwirte mehr in ihren Maschinenpark. Transport von John-Deere-Traktoren aus der Fabrik in Waterloo, Iowa.
Wenn die Weltmarktpreise steigen, investieren Landwirte mehr in ihren Maschinenpark. Transport von John-Deere-Traktoren aus der Fabrik in Waterloo, Iowa.
Keystone
1 / 4

Der Generalsekretär der Welternährungsorganisation FAO, José Graziano da Silva, bezeichnet die rasant steigenden Preise für Mais und Weizen als «heikel». Da Silva forderte die USA auf, keinen Mais mehr zu Biosprit zu verarbeiten, um eine neue Nahrungsmittelkrise zu verhindern. Auch der Chef der Weltbank, Jim Yong Kim, warnte vor steigenden Lebensmittelpreisen und deren dramatischen Folgen für die Ärmsten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.