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Die neue Kultur bei den Banken lässt auf sich warten

Eine US-Studie zum ethischen Verhalten von Bankern liefert ernüchternde Ergebnisse.

«Nulltoleranz gegenüber Fehlverhalten»: UBS-Chef Sergio Ermotti.
«Nulltoleranz gegenüber Fehlverhalten»: UBS-Chef Sergio Ermotti.
Keystone

Dass die Studie am Dienstag veröffentlicht worden ist, muss als eine glückliche Fügung bezeichnet werden. Denn ihr Inhalt relativiert, was nur einen Tag später von Banken wie der UBS beteuert wurde: «Unser Vorgehen unterstreicht unsere Nulltoleranz gegenüber Fehlverhalten und unser Bestreben, die richtige Kultur in unserer Branche zu fördern.» So wurden am Mittwoch Verwaltungsratspräsident Axel Weber und sein Konzernchef Sergio Ermotti zitiert, nachdem die Bank die Busse in den USA wegen Devisenmanipulationen und die Bestrafung bei Tricksereien mit dem Libor-Zinssatz bekannt geben musste. Ähnlich tönte es auch aus den anderen Banken in Europa und den USA, die in jüngster Vergangenheit mit teilweise rekordhohen Strafen belegt worden sind.

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