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Die meistgehassten Firmen der USA

Jedes Jahr erstellt das Onlinemagazin «24/7 Wallstreet» eine Liste der meistgehassten Firmen in den USA. Darunter sind zwei prominente Neumitglieder.

Zwei Konzernchefs mit einem Image-Problem: Akio Toyoda von Toyota und Robert Dudley von BP.
Zwei Konzernchefs mit einem Image-Problem: Akio Toyoda von Toyota und Robert Dudley von BP.
Keystone

Der britische Ölkonzern BP ist in den USA in die Liste der meist gehassten Unternehmen aufgestiegen. Auch der japanische Autobauer Toyota schaffte es unter die 15 Firmen, deren Liste die Website «24/7 Wallstreet» am Donnerstag veröffentlichte. Das Onlinemagazin wertete dafür Umfragen unter Verbrauchern und Beschäftigten, die Entwicklung am Aktienmarkt und die Presseberichterstattung aus.

BP wird für den schwersten Ölunfall der Geschichte verantwortlich gemacht, bei dem elf Arbeiter starben und Millionen Liter Erdöl in den Golf von Mexiko flossen. Toyota musste allein in den USA rund zehn Millionen Autos wegen technischer Mängel zurückrufen.

Ansonsten befinden sich unter den 15 meist gehassten Firmen in den USA, von denen «24/7 Wallstreet» keine Rangfolge erstellte, vor allem Technologiefirmen und Fluggesellschaften. Der Telekommunikationsriese AT&T etwa wird für seinen schlechten Service, der Computerkonzern Dell für seinen schlechten Onlineshop und schlecht verarbeitete Laptops kritisiert. Beim Handyhersteller Nokia bemängelt «24/7 Wallstreet» die Qualität der Smartphones.

Fluggesellschaften und Banken

American Airlines und United Airlines wiederum werden unter anderem für das Chaos auf den US-Flughäfen vor wenigen Wochen durch heftige Schneefälle verantwortlich gemacht. Weiterhin gehasst werden der Liste zufolge mehrere Banken: Die Citigroup und die Bank of America stehen immer noch in der Kritik, weil sie in der Finanzkrise mit Steuergeld gestützt werden mussten.

Die Fastfood-Kette McDonald's ist laut «24/7 Wallstreet» eines der am heftigsten kritisierten Unternehmen. Der Konzern sei das «Synonym für ungesundes Essen in Amerika».

(AFP)

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