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Die CS verkauft ihr Tafelsilber

Die Grossbank wirft Immobilien im Wert von einer Milliarde Franken auf den Markt. Die meisten Gebäude befinden sich an zentraler Lage in Zürich.

Am letzten Freitag gab die AXA bekannt, dass sie von der Credit Suisse die ehemalige Zürcher Niederlassung der Volksbank an der Bahnhofstrasse 53 gekauft habe. Geschätzter Kaufpreis: über 350 Millionen Franken. Doch damit ist noch lange nicht Schluss mit der «Bereinigung» des Immobilienportefeuilles. Im Gegenteil: Bei der CS laufen unter den Codenamen Opera und Symphony parallel zwei grosse Verkaufsprogramme, mit dem Ziel, über eine Milliarde Franken zu lösen. Einerseits geht es der Grossbank darum, «Arbeitsplätze von kleineren, ineffizienten Liegenschaften im Stadtzentrum in grossflächige Gebäude wie den Uetlihof in Zürich und ab November in die Europaallee zu bringen. Dort ziehen rund 1000 Mitarbeitende ein», sagt CS-Sprecherin Daniela Häsler.

Das ist aber nur die halbe Erklärung. Die CS braucht Geld. Einerseits hat die Nationalbank im Juni die Bank ultimativ aufgefordert, ihr Kapital rasch zu erhöhen, andererseits werden mit der Einführung der Abgeltungssteuern bei den Grossbanken CS und UBS je 15 bis 30 Milliarden Franken abfliessen.

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