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Deutschland trinkt Rivella

Im Ausland wird immer mehr Rivella getrunken. Speziell in Deutschland hat der Umsatz stark zugelegt. Auf dem Heimmarkt läuft es hingegen nicht so gut.

Gesättigter Heimmarkt: In einer Rivella-Fabrik in Rothrist.
Gesättigter Heimmarkt: In einer Rivella-Fabrik in Rothrist.
Keystone

Im Ausland wird immer mehr Rivella getrunken: Der Getränkekonzern steigerte letztes Jahr den Absatz jenseits der Landesgrenzen um 9,4 Prozent auf knapp 20 Millionen Liter – in Deutschland legte Rivella um 60 Prozent zu.

In der Schweiz läuft das Geschäft hingegen schleppend. Die Rivella-Gruppe setzte hierzulande 2,4 Prozent weniger Getränke ab als im Vorjahr. Insgesamt sank der Absatz der Gruppe im letzten Jahr um 0,4 Prozent auf 103,3 Millionen Liter, wie Rivella bekannt gab.

Das Unternehmen macht dafür Veränderungen in der Gastronomie verantwortlich: Im Detailhandel blieb der Absatz konstant. Die klassische Gastronomie, wo Rivella eine starke Stellung hat, verliert aber immer mehr an Boden gegenüber «Fast Food, Take Away und Ethnogastronomie», wie es in der Mitteilung heisst.

Der Ertrag der Rivella-Gruppe sank um 2,1 Prozent auf 139,8 Millionen Franken. Im Ausland-Geschäft spürte Rivella den Effekt des starken Frankens, in der Schweiz machte dem Unternehmen der Preiszerfall zu schaffen. Rivella startete dank des sonnigen Frühlings gut in das neue Geschäftsjahr 2011, wie es heisst.

SDA/jak

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