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Deutsche Bank schreibt erneut Milliarden ab

Die weltweite Finanzkrise hat bei der Deutschen Bank neue Milliardenlöcher in der Bilanz aufgerissen.

Wertberichtigungen von 2,3 Milliarden Euro führen zu einem Gewinneinbruch um drei Viertel. Der Vorsteuergewinn liegt noch bei bei 642 Millionen Euro, wie Deutschlands grösste Bank mitteilt. Unter dem Strich blieb wegen der Auflösung von Steuer-Rückstellungen ein Überschuss von 645 Millionen Euro, was einem Minus von 64 Prozent entspricht.

Während das Vorsteuerergebnis die durchschnittlichen Analystenprognosen leicht verfehlte, lag der Netto-Gewinn darüber. Zu Jahresbeginn hatte die Bank noch den ersten Verlust seit fünf Jahren geschrieben.

Insgesamt summieren sich die Belastungen aus der Finanzkrise für die Deutsche Bank mittlerweile auf mehr als 7 Milliarden Euro. Damit hält sich die Bank im Vergleich zu anderen grossen Investmentbanken weiter relativ gut.

Abschreiben musste das Institut in den vergangenen Monaten vor allem US-Wohnungsbaukredite mittlerer Qualität. «Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte bleiben wir vorsichtig», erklärte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Engagements in Risikopositionen würden weiter zurückgefahren.

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