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Der taktische Übernahmekampf um Sika

Beim Verkauf von Sika an Saint-Gobain bestand die Besitzerfamilie auf einem Vorgehen, das Management und Verwaltungsrat überrumpeln sollte. Doch aus dem klandestinen Deal wurde ein lautstarker Streit.

Erste Avancen an Sika im Jahr 2012 blieben erfolglos: Saint-Gobain-Zentrale in Paris. Foto: Jacques Loic (Photononstop, AFP)
Erste Avancen an Sika im Jahr 2012 blieben erfolglos: Saint-Gobain-Zentrale in Paris. Foto: Jacques Loic (Photononstop, AFP)

Wer wird siegreich aus diesem Übernahmekampf hervorgehen? Das Management des Baustoffkonzerns Sika, dem sechs von neun Verwaltungsräten den Rücken stärken? Oder der französische Konkurrent Saint-Gobain und die mit ihm vertraglich verbundenen fünf Nachkommen der Sika-Gründerfamilie Burkard? Die Analysten der Bank Vontobel schraubten vor kurzem die Chancen, dass der Deal platzt, von 20 auf 50 Prozent hinauf. Etwas Wunschdenken dürfte mitgespielt haben. Vontobel ist über diverse Fonds Aktionärin von Sika und beklagt wie alle anderen Inhaber­aktionäre einen herben Kursverlust, seit der Verkauf publik geworden ist.

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