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Der Schweiz droht ein Orangen-Engpass

In Italien haben die Mitarbeiter im Gütertransport auf Montag einen landesweiten Streik angekündigt. Machen sie Ernst, könnten in den Regalen der Grossverteiler Lücken entstehen – vor allem bei Orangen.

Vorkaufen war nicht möglich: Ein Streik in Italien könnte für einen Mangel an Frischwaren sorgen. (Video: Keystone)

Ab Montag könnten in den Gemüse- und Früchteabteilungen der Schweizer Grossverteiler einige Fächer leer sein. Grund ist der angekündigte Streik in Italien. Dort wollen die Taxifahrer und Mitarbeiter des Güterverkehrs im ganzen Land die Arbeit niederlegen. Hintergrund ist die geplante Neuregelung der Vergabepraxis der Lizenzen.

Setzen die Italiener ihre Drohung in die Tat um, könnte es zu einem Engpass bei den Schweizer Grossisten und den Gemüseimporteuren kommen. «Wir befürchten, dass wir bei einem Streik keine frische Ware mehr bekommen, und damit grosse Löcher entstehen», sagt Fabio Micaglio, Chef der Importfirma Jaeger.

Bio-Orangen werden knapp

Auch bei der Migros macht man sich Sorgen. «Bei uns könnte es vor allem bei Bio-Orangen knapp werden. Dort haben wir keinen Alternativlieferanten. Bei anderen Gemüsearten können wir auf Belgien oder Frankreich ausweichen», sagt Migros-Sprecherin Monika Weibel.

Da es sich bei der Mangelware um Frischprodukte handelt, konnten die Importeure – trotz Ankündigung des Streiks – nicht vorsorgen. «Wir können nicht für zehn Tage vorkaufen», sagt Micaglio. Ansonsten könne man dem Kunden die Frische der Produkte nicht mehr garantieren.

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