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Der Banker, der auf 100'000 Franken verzichtet

Von der Spitze der Bank Coop zur Aargauischen Kantonalbank: Andreas Waespi wechselt den Job und nimmt eine Lohneinbusse in Kauf. Ein gelungener Schachzug?

Eine durchaus interessante Wahl: Andreas Waespi wird neuer Direktionspäsident der Aargauischen Kantonalbank (Bild vom 6. Februar 2014, anlässlich der Bilanzmedienkonferenz der Coop Bank).
Eine durchaus interessante Wahl: Andreas Waespi wird neuer Direktionspäsident der Aargauischen Kantonalbank (Bild vom 6. Februar 2014, anlässlich der Bilanzmedienkonferenz der Coop Bank).
Matthias Willi, Keystone

Das Stelleninserat war ungewöhnlich. Der Job «Direktionspräsident» bei der Aargauischen Kantonalbank wurde vor ein paar Monaten offen ausgeschrieben. «Sie sind vorausschauend und haben überdurchschnittliche kommunikative, praxisbezogene und analytische Fähigkeiten sowie Durchsetzungsvermögen», wurde in der Anzeige verlangt. Obwohl nicht erwähnt, wussten alle, dass der neue Mann oder die neue Frau wegen eines Beschlusses des kantonalen Parlaments maximal 600'000 Franken im Jahr erhalten würde. Es lägen viele Bewerbungen vor, meinte eine Sprecherin Anfang Jahr, darunter auch einige überzeugende.

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