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Dem BLS-Personal drohen Einbussen

Wegen des schwachen Euros ist es für BLS Cargo «eine grosse Herausforderung», weiterhin rentabel zu sein. Nun muss sie sparen. Das trifft auch die Mitarbeiter. Sie haben die Wahl: Einbussen oder Stellenabbau

Mischa Stünzi
BLS-Güterzug im Hafen von Rotterdam: Das Transitgeschäft wird unter dem schwachen Euro leiden.
BLS-Güterzug im Hafen von Rotterdam: Das Transitgeschäft wird unter dem schwachen Euro leiden.

Der BLS Cargo, der Gütertochter der BLS AG, geht es gut. Noch. Denn obwohl sie 2014 den Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 70 Prozent steigern konnte, steht sie vor grossen Herausforderungen. Speziell der schwache Euro wird dem Bahnunternehmen zu schaffen machen. Gegenüber der Konkurrenz aus Europa hätten sich die Kosten für eine Transitfahrt für die BLS um 11 Prozent verschlechtert, seitdem die Nationalbank am 15. Januar den Mindestkurs aufgegeben habe, sagt Geschäftsführer Dirk Stahl. Er rechnet deshalb damit, dass die Währungssituation die Gewinne der nächsten Jahre schmälern wird. Wie stark, sei noch nicht genau absehbar. Denkbar ist sogar ein Rückfall in die Verlustzone. Laut Mediensprecherin Stefanie Burri wird es eine Herausforderung, 2015 ein positives Ergebnis zu erreichen.

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