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Dell baut noch mehr Stellen ab

Der weltweit zweitgrösste Computer-Hersteller greift im Rahmen seines Konzernumbaus nochmals massiv zum Rotstift. Zudem sind den Mitarbeitern Zwangsferien verordnet worden.

Über den bereits erfolgten Abbau von zehn Prozent der Stellen hinaus will Dell nun noch mehr einsparen. Angaben zum Volumen der Einsparungen machte ein Dell-Sprecher nicht. Bereits verfügt hat Dell seinen Mitarbeitern fünftägige Zwangsferien. Zudem bot das Unternehmen Mitarbeitern Abfindungen an und verhängte einen weltweiten Einstellungsstopp, um die Kosten zu senken.

Dell-Chef Michael Dell sagte am Dienstag, er erwarte eine weitere Konsolidierung in der Technologiebranche. Am Montag hatte er die Mitarbeiter des weltweit zweitgrössten Computerproduzenten über die unbezahlten Ferientage informiert. «In Erstarrung zu verharren, ist genau das Falsche, was man jetzt tun kann», sagte der Dell-Chef auf einer Veranstaltung in San Francisco.

Dell verzeichnete im vergangenen Geschäftsquartal wegen gefallener PC-Preise einen Gewinnrückgang. Binnen gut eines Jahres strich der Konzern bislang rund 8900 Stellen. Der einst führende PC- Hersteller liegt heute hinter Branchenprimus Hewlett-Packard.

SDA/mbr

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