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«Das könnte zum Bruch des Vereinigten Königreichs führen»

Im Gespräch mit Redaktion Tamedia erklärt Henning Meyer, Experte der London School of Economics, warum Grossbritannien sehr wahrscheinlich aus der EU austreten wird.

Er hat seine Zustimmung verweigert: Der britische Premierminister David Cameron forderte Spezialregelungen für den britischen Finanzplatz – und blitzte damit ab. (9. Dezember 2011)
Er hat seine Zustimmung verweigert: Der britische Premierminister David Cameron forderte Spezialregelungen für den britischen Finanzplatz – und blitzte damit ab. (9. Dezember 2011)
Keystone
Konnten sich auch nach stundenlanger Verhandlung nicht einigen: Nicolas Sarkozy (links) und der britische Premierminister David Cameron. (8. Dezember 2011)
Konnten sich auch nach stundenlanger Verhandlung nicht einigen: Nicolas Sarkozy (links) und der britische Premierminister David Cameron. (8. Dezember 2011)
Keystone
Angela Merkel und Nicolas Sarkozy skizzierten bereits am Montag vor dem Gipfel ihre Pläne: Die EU-Verträge sollten bis März 2012 geändert werden. Bis dahin sollen der Euro-Rettungsschirm und allenfalls der IWF verschuldete Staaten stützen.(Bild: Paris, 5. Dezember 2011)
Angela Merkel und Nicolas Sarkozy skizzierten bereits am Montag vor dem Gipfel ihre Pläne: Die EU-Verträge sollten bis März 2012 geändert werden. Bis dahin sollen der Euro-Rettungsschirm und allenfalls der IWF verschuldete Staaten stützen.(Bild: Paris, 5. Dezember 2011)
Reuters
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«Cameron ist die Geisel seiner eigenen europaskeptischen Parlamentsfraktion», sagt Henning Meyer, Experte für internationale Beziehungen der renommierten Universität London School of Economics (LSE) in London. Im Gespräch mit Redaktion Tamedia zeichnet Meyer ein düsteres Bild für die ökonomische und politische Zukunft des Inselstaats. Er geht davon aus, dass Grossbritannien das erste Land sein könnte, das aus der EU austreten wird.

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