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Wie Schweizer Firmen um bis zu 70 Prozent zulegen

Es nennt sich das Kaizen-Prinzip: In der Schweizer Industrie steht dieser Management-Ansatz aus Japan gerade hoch im Kurs.

Arbeitsabläufe optimieren: Mitarbeiter einer Textilfabrik (Archiv).
Arbeitsabläufe optimieren: Mitarbeiter einer Textilfabrik (Archiv).
Keystone

Es klingt wie eine Fantasiezahl: Die Firma Franke Coffee Systems hat ihren Ausstoss an Kaffeemaschinen im letzten Jahr um 70 Prozent erhöhen können. Statt 115 Maschinen verlassen nun 200 Maschinen pro Woche die wichtigste Montagelinie – und dies bei gleich hohem Personaleinsatz. Die imposante Produktivitätssteigerung erzielte das Unternehmen laut Franke-Chef Alexander Zschokke dank der Kaizen-Methode. Die Zuwendung zu diesem aus Japan stammenden Managementansatz scheint in der Schweizer Industrie gerade hoch im Kurs zu stehen. So ist etwa auch der Wäschehersteller Zimmerli auf dem Kaizen-Trip, genauso wie der Klebebandhersteller Siga oder das Autozulieferunternehmen Autoneum.

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