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Das Internet für alle ängstigt die Netzbetreiber

Die US-Regierung will ein offenes Web – die Telecomfirmen wehren sich erbittert.

Mithilfe von Pferdestärke wird ein Glasfaserkabel in Vermont verlegt. Foto: Reuters
Mithilfe von Pferdestärke wird ein Glasfaserkabel in Vermont verlegt. Foto: Reuters

Der Kampf um einen offenen, für alle Nutzer und Anbieter fairen Zugang zum Internet wogt seit Jahren hin und her in den USA. Den Grundsatzentscheid fällte Ex-Präsident Bill Clinton vor mehr als 15 Jahren. Er begnügte sich mit einer federleichten Regulierung, um das gerade durchstartende Internet in seiner technologischen Innovation nicht zu behindern. Stark profitiert haben davon Telecom- und Kabelkonzerne. Sie bauten für teures Geld ein Breitbandnetz auf; und können dafür bis heute – unterstützt durch ihre Lobby im Kongress – teilweise exorbitant hohe Gebühren einziehen. Entstanden sind zudem Nahezu-Monopolisten wie Comcast mit ­allen ihren Nachteilen. Es muss zu denken geben, wenn Kabel- und Telecomfirmen in Kundenumfragen seit Jahren zusammen mit den Airlines zu den am meisten gehassten Firmen gehören.

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