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Das grosse Zittern bei den CS-Kunden

Die Razzia bei deutschen Kunden der Credit Suisse läuft schon seit mehreren Wochen. Bei Steueranwälten von Hamburg bis München melden sich alarmierte Anleger.

Deutsche Steuerflüchtlinge sollen mit Versicherungskonstrukten Milliarden vor dem Finanzamt versteckt haben. Logo der Credit Suisse. (Oktober 2011)
Deutsche Steuerflüchtlinge sollen mit Versicherungskonstrukten Milliarden vor dem Finanzamt versteckt haben. Logo der Credit Suisse. (Oktober 2011)
Keystone
Die Beamten sollen in mehreren Städten Häuser und Wohnungen mutmasslicher Steuersünder untersucht haben. Einsatztraining der Steuerfahnder in Lübeck. (März 2010)
Die Beamten sollen in mehreren Städten Häuser und Wohnungen mutmasslicher Steuersünder untersucht haben. Einsatztraining der Steuerfahnder in Lübeck. (März 2010)
Ex-Press
Das Finanzamt Wuppertal soll die Razzien geplant haben. Marke eines Wuppertaler Steuerfahnders. (Februar 2010)
Das Finanzamt Wuppertal soll die Razzien geplant haben. Marke eines Wuppertaler Steuerfahnders. (Februar 2010)
Keystone
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«In den letzten drei Wochen haben sich in unserer Kanzlei immer wieder besorgte CS-Kunden gemeldet, die sich von uns vertreten lassen wollen», sagt der Steueranwalt Erwin Glaab aus München. «Die CS hat offenbar systematisch Kunden angerufen und sie gewarnt», so Glaab. «Die Bank sprach von einer CD mit den Namen verdächtiger Kunden.» Dass Kunden gezielt gewarnt wurden, will CS-Sprecher Marc Dosch nicht bestätigen. «Wir weisen Kunden schon seit längerer Zeit darauf hin, dass sie ihre Steuersituation klären sollten», erklärt Dosch. Im Visier der Steuerfahnder stehen jetzt bis zu 7000 deutsche Anleger, die mit sogenannten Bermuda-Produkten ihr Geld in der Schweiz verstecken.

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