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Daimler steigert Absatz um zwölf Prozent

Der Stuttgarter Autokonzern Daimler hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Autos verkauft. Dank starker Nachfrage aus China und den USA wurden 1,27 Millionen Fahrzeuge abgesetzt.

Die E-Klasse als Zugpferd: Ein Arbeiter am Fliessband in Sindelfingen D.
Die E-Klasse als Zugpferd: Ein Arbeiter am Fliessband in Sindelfingen D.
Keystone

Angetrieben von der neuen E- und S-Klasse verkaufte sich die Kernmarke Mercedes-Benz im vergangenen Jahr 1,17 Millionen Mal. Das waren gut 15 Prozent mehr als 2009. Der Kleinwagen Smart blieb dagegen auch nach dem Start der neuen Generation ein Ladenhüter. Von dem Modell übergaben die Stuttgarter mit 97'500 knapp 17 Prozent weniger an die Kunden als im Vorjahr. Daimler hatte sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, 100'000 der Miniflitzer zu verkaufen.

Nach dem Krisenjahr 2009 lief es im vergangenen Jahr für die Stuttgarter weltweit gut: In China und Hongkong verkauften sie mit 148'400 Luxuswagen mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr und erzielten damit einen Rekord.

80 Prozent Wachstum in Indien

In Brasilien legte Mercedes-Benz um fast die Hälfte zu, in Russland wurden gut zwei Drittel und in Indien 80 Prozent mehr verkauft. In den USA gab es ein Plus von 14 Prozent. Auf dem Heimatmarkt blieben die Schwaben dagegen mit 265'000 ausgelieferten Modellen mit dem Stern knapp unter dem Vorjahresniveau.

Damit haben die Stuttgarter ihr Ziel erreicht, 2010 von der Kernmarke mindestens ein Zehntel mehr zu verkaufen als 2009. Damals wurden insgesamt 1,09 Millionen Autos verkauft, davon 975'000 Wagen mit dem Stern und 114'000 Smarts. Bis 2015 sollen es 1,5 Millionen Neuwagen jährlich sein.

(dapd)

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