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CS und UBS präsentieren den USA Krisenkonzept

Die US-Finanzaufseher hatten mit drastischen Konsequenzen gedroht, sollten die grossen Geldhäuser nicht detailliert aufzeigen können, wie sie im Krisenfall bestehen wollen.

Krisenkonzept: Ein Dutzend Grossbanken, darunter die CS und die UBS, mussten vor der US-Notenbank bestehen.
Krisenkonzept: Ein Dutzend Grossbanken, darunter die CS und die UBS, mussten vor der US-Notenbank bestehen.
Alessandro Della Bella, Keystone

Zwölf Grossbanken, auch die Credit Suisse und die UBS, haben den US-Finanzaufsehern detaillierte Pläne zu ihrer Abwicklung im Krisenfall vorgelegt. Die Institute hatten bereits mehrmals Annahmen präsentieren müssen, in denen sie erläutern, wie sie ohne Staatshilfe durch eine Krise kommen könnten. Die US-Notenbank und die Einlagensicherung FDIC hatten sich aber nicht zufrieden gezeigt und im vergangenen Jahr Nachbesserungen gefordert.

So sollten mehr Details einfliessen und realistischere Annahmen getroffen werden. Die Aufseher hatten damit gedroht, Konsequenzen - bis hin zu einer Aufspaltung - zu ziehen, sollten die Banken nicht ausreichend liefern. Zu den Instituten, die die sogenannten Testamente abgeben mussten, gehören neben den Schweizer Grossbanken auch die Deutsche Bank, die britische Barclays sowie grosse US-Geldhäuser wie JPMorgan, Morgan Stanley und Goldman Sachs.

Die am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Pläne sind wesentlich detaillierter als die des vergangenen Jahres. So hat die Citigroup ein 102 Seiten langes Papier vorgelegt, das damit mehr als dreimal so umfangreich ist als noch 2014. Einige Banken, wie Citigroup, Morgan Stanley oder Goldman Sachs legten nun dar, von welchen Teilen ihres Unternehmens sie sich in einer Krise trennen würden. Noch ist nicht klar, wann die Aufseher ihre Beurteilung abgeben werden.

SDA/kko

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