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Coop und Migros spielen Katz und Maus

Die grössten Schweizer Detaillisten wollen im Einkauf tiefere Preise zum Wohle der Konsumenten erwirken. Indes bezeichnen Marktexperten deren Sortiments- und Preispolitik als vordergründige Marketingaktion.

Migros-Chef Herbert Bolliger kontert Coop, ab Montag sinken bei 500 Markenartikeln die Preise: Bolliger vor der Bilanz-Pressekonferenz im März 2011.
Migros-Chef Herbert Bolliger kontert Coop, ab Montag sinken bei 500 Markenartikeln die Preise: Bolliger vor der Bilanz-Pressekonferenz im März 2011.
Keystone

In die Debatte um zu hohe Detailhandelspreise kommt Bewegung. Der Detailhändler Coop hat in Reaktion auf angeblich zu hohe Importpreise 95 Markenartikel aus den Regalen genommen. Migros hat mit den Gegenmassnahmen vorerst zugewartet und jetzt mit Preissenkungen reagiert. Was von den grössten Detaillisten der Schweiz als erste Errungenschaft für die Konsumenten im Kampf gegen überhöhte Preise verkauft wird, ist aber offenbar kein selbstloser Akt. «Die Auslistungen bei Coop und darauffolgende Preissenkungen bei Migros werden so dargestellt, um bei den Konsumenten Pluspunkte zu sammeln», meint Hans Liechti, Chef des Verbands Veledes der selbstständigen Lebensmittel-Detailhändler.

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