Coop hat fast 1000 Stellen geschaffen

Trotz Frankenstärke und Einkaufstourismus konnte die Coop-Gruppe im vergangenen Jahr Gewinn und Umsatz steigern. Sie zieht damit an Konkurrentin Migros vorbei.

Der Betriebsgewinn kletterte um 6,6 Prozent nach oben: Eine Coop-Filiale in Basel.

Der Betriebsgewinn kletterte um 6,6 Prozent nach oben: Eine Coop-Filiale in Basel.

(Bild: Keystone)

Ein gutes Jahr für Coop: Der Konzern steigert den Gewinn um 14,1 Prozent auf 475 Millionen Franken. Das sind 59 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. 2015 hatte allerdings eine Rückstellung von 60 Millionen Franken für die Pensionskasse den Gewinn gedrückt.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um 6,6 Prozent auf 763 Millionen Franken, wie Coop an der Bilanzmedienkonferenz am Dienstag bekannt gab. Zum Ergebniszuwachs habe insbesondere der Geschäftsbereich Grosshandel und Produktion beigetragen.

Coop zieht an Konkurrentin Migros vorbei

Das starke Umsatzwachstum in diesem Bereich liess den Gruppenumsatz um 5,2 Prozent auf 28,3 Milliarden Franken ansteigen, wie die Gruppe bereits Anfang Januar mitgeteilt hatte. Mit dem Zuwachs zog Coop auf Konzernebene an der Konkurrentin Migros vorbei. Währenddessen harzte es allerdings beim gewichtigen Detailhandel. Dort belief sich der Umsatz auf 17,2 Milliarden Franken, nach 17,3 Milliarden Franken im Vorjahr. Coop leidet wie andere Detailhändler unter dem starken Franken und dem damit verbundenen Preisdruck.

Trotzdem expandierte Coop 2016 im Detailhandel und baute die Verkaufsstellen um 64 auf 2476 aus. Mit 85'001 Mitarbeitenden beschäftigte die Gruppe 5047 Personen mehr als noch Ende 2015. In der Schweiz kamen 986 Stellen hinzu, insgesamt waren damit hierzulande 55'077 Personen für Coop tätig.

jdr/sda

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