Zum Hauptinhalt springen

Conzzeta vermeldet Gewinneinbussen

Der Zürcher Mischkonzern Conzzeta hat in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres den konsolidierten Nettoumsatz leicht gesteigert.

Der Konzerngewinn sank deutlich auf 59,8 (Vorjahr: 112,5) Millionen Franken, wie Conzzeta am Montag mitteilte.

Unter Ausklammerung der ausserordentlichen Erträge von 56,3 Millionen Franken unter anderem aus Grundstückverkäufen im Vorjahr, liege der Konzerngewinn aber auf Vorjahresniveau, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Betriebsergebnis sank in den ersten acht Monaten auf 73,6 (74,7) Millionen Franken.

Der konsolidierte Umsatz stieg um 3,1 Prozent auf 985,3 Mio. Franken. Währungsbereinigt betrug die Steigerung 7,7 Prozent. Umsatz und Ergebnis seien durch ungünstige Wechselkursverhältnisse beeinflusst worden, schreibt der Konzern.

Robuste Absatzmärkte

Die Absatzmärkte von Conzzeta seien auch von Mai bis August robust geblieben, trotz Finanzkrise, hohen Rohstoffpreisen und zunehmenden konjunkturellen Unsicherheiten. Der Betriebsgewinn wurde durch Sonderkosten von etwa 10 Millionen Franken für die Stilllegung der Naturlatex-Produktion belastet.

Der Bereich Systeme für Blechbearbeitung (Bystronic) erhöhte den Umsatz um 2,2 Prozent auf 513,1 Mio. Franken. Im Bereich Systeme für Glasbearbeitung (Bystronic glass) stieg der Umsatz um 11,7 Prozent auf 173,3 Millionen Franken.

Einen Umsatzrückgang verzeichnete hingegen der Bereich Automationssysteme (ixmation). Der Umsatz sank innert Jahresfrist von 47,1 Mio. auf 35,1 Millionen Franken. Einen leichten Rückgang von 105,8 Mio. auf 104,7 Millionen Franken gab es auch im Bereich Schaumstoffe (FoamPartner).

Der Geschäftsbereich Sportartikel (Mammuts Sports Group) konnte den Umsatz um 9,2 Prozent auf 111,9 Millionen Franken erhöhen.

Mit Blick auf das Gesamtjahr hiess es, die Weiterführung der bisherigen Umsatzentwicklung erscheine aufgrund der aktuellen Auftragssituation möglich. Das Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2008 soll laut Conzzeta jedoch aufgrund von Wechselkurseinflüssen und gestiegene Beschaffungskosten etwas unter dem Vorjahr liegen.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch