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Comparis will trotz Maklerverbot weitermachen wie bisher

Das Parlament verbietet den Krankenkassen Provisionen bei der Kundenjagd. Doch was Comparis betrifft, hat es die Rechnung vielleicht ohne den Wirt gemacht.

Sieht sich und seine Firma vom neuen Gesetz keineswegs betroffen: Comparis-Chef, Richard Eisler.
Sieht sich und seine Firma vom neuen Gesetz keineswegs betroffen: Comparis-Chef, Richard Eisler.

Der heutige Freitag müsste für Comparis-Chef Richard Eisler, zumindest wenn es nach dem Parlament geht, ein Trauertag sein. Zwar wird die Bekanntgabe der Krankenkassenprämien für 2011 eine neue Runde von Versicherungswechseln auslösen, mit denen Eislers Prämienvergleichsdienst Geld verdient. Zum anderen wird das Parlament aber eine Vorlage verabschieden, die ebendiesem Geschäft in seiner heutigen Form ein Ende bereiten soll. Mit einem Verbot von Provisionen und Telefonwerbung in der Grundversicherung wollen die Räte verhindern, dass die Kassen weiterhin über aufsässige und teure Makler und Vermittler auf Kundenfang gehen.

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