Zum Hauptinhalt springen

China bedrängt Handelsmacht Europa

Die Handelsmacht Europa verliert an Boden. Die EU-Staaten zusammen sind zwar Exportweltmeister, ihr Marktanteil geht aber zurück - zu Gunsten von China.

Mit einem Anteil von 19,5 Prozent ist Europa nach den von der EU-Kommission vorgestellten Zahlen von 2005 der weltweit wichtigste Exporteur von Waren und Dienstleistungen. In den Jahren 1995 bis 2005 ging dieser Anteil jedoch um 1,3 Prozentpunkte zurück. China legte im selben Zeitraum um mehr als acht Prozentpunkte zu und liegt nun mit einem Anteil von 14,1 Prozent auf dem zweiten Platz, noch vor den USA und Japan.

Besonders augenfällig ist die Entwicklung ausgerechnet bei High-Tech-Produkten. In dieser Kategorie sank der Anteil der aus der EU stammenden Exportware von 1995 bis 2005 um 2,4 Prozentpunkte auf 18,5 Prozent. Gleichzeitig steigerte China seinen Anteil um 12,4 Prozentpunkte auf 15,9 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf Industriegüter und Dienstleistungen, Rohstoffe sind nicht eingerechnet.

AP/vin

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch