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Carlos Slims Firma muss eine Milliarde Dollar Strafe zahlen

Gegen ein Tochterunternehmen des reichsten Mannes der Welt ist wegen «monopolistischer Geschäftspraktiken» eine hohe Geldbusse erhoben worden. Auch gegen andere Firmen von Slim gibt es ähnliche Vorwürfe.

Schwerreich: Der Mexikaner Carlos Slim.
Schwerreich: Der Mexikaner Carlos Slim.
Keystone

Die mexikanische Kartellbehörde hat gegen ein Tochterunternehmen des Milliardärs Carlos Slim eine Strafe in Höhe von einer Milliarde Dollar (686 Millionen Euro) zu zahlen. Telcel, das Tochterunternehmen des Milliardärs Carlos Slim, bediene sich «relativ monopolistischer Praktiken», indem es Wettbewerbern bei der Vermittlung zu Telcel-Kunden zu hohe Gebühren abverlange, teilte die Wettbewerbsbehörde mit.

Das Unternehmen hat eine Frist von 30 Tagen gesetzt bekommen, innerhalb derer es mitteilen muss, wie es seine Geschäftspraktiken ändern will. Telcel hat zudem 30 Tage Zeit, Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Ein Vertreter der Behörde sagte, die verhängte Strafe sei die höchste in der 18-jährigen Geschichte der mexikanischen Wettbewerbsaufsicht.

Der 71-jährige Carlos Slim wurde von dem Magazin «Fortune» zum reichsten Mann der Welt gekürt. Sein Vermögen wird auf 74 Milliarden Dollar (50,7 Milliarden Euro) geschätzt. Slim ist unter anderem im Kommunikationsbereich tätig und hält Beteiligungen im Einzelhandel sowie der Öl- und der Bauindustrie. Vorwürfe wegen monopolistischer Praktiken waren bereits in der Vergangenheit gegen einige seiner Firmen erhoben worden.

dapd/jak

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