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Britische Börse steckt Brexit-Schock weg

An der Londoner Aktienbörse stehen trotz schlechter Wirtschaftsprognosen die Aktienkurse schon wieder höher als vor dem Ja zum EU-Austritt. Was ist passiert?

Börseneinsturz: Händler an der Börse von London, während im Fernsehen David Cameron seinen Rücktritt ankündigt. (24.06.2016)
Börseneinsturz: Händler an der Börse von London, während im Fernsehen David Cameron seinen Rücktritt ankündigt. (24.06.2016)
Russell Boyce, Reuters

Nach dem Ja der Briten zum EU-Austritt gab es vergangenen Freitag an der Londoner Börse kein Halten mehr. Die Anleger warfen ihre Aktien en masse auf den Markt. Kein Wunder: Der Brexit beschert der Insel zumindest vorübergehend ein langsameres Wirtschaftswachstum und ihren Unternehmen tiefere Gewinne. Darin sind sich die Experten einig. Do-it-Yourself-Rezession war das Wort, das umgehend die Runde machte. Und so so sackten die Kurse in den Keller. Der britische Leitindex FTSE 100 startete am Morgen nach dem Volksentscheid mit minus 9 Prozent – der jäheste Fall seit dem Schwarzen Montag am 19. Oktober 1987. Am Ende verblieb ein Minus von 3,2 Prozent. Milliarden an Buchwerten wurden vernichtet.

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