Brienzer Rothorn-Bahn trotzt dem Frankenschock

Die Dampfbahn aufs Brienzer Rothorn ist eine Exklusivität. Dank dem guten Wetter hat sie 2015 die Gästezahl und den Gewinn erhöhen können.

Gutes Wetter für die Rothorn-Bahn.

Gutes Wetter für die Rothorn-Bahn.

(Bild: Valérie Chételat)

Hans Galli

«Die Bahn ist auf einem sehr guten, rauchend dampfenden Kurs», schreibt Verwaltungsratspräsident Peter Flück im Geschäftsbericht 2015 der Brienz-Rothorn-Bahn in Meiringen. Die Zahl der Bergfahrten stieg um 11 Prozent auf 73'408. Den Euroschock vom 15. Januar habe das Unternehmen gut verdaut, hält Flück fest.

Zu verdanken sei dies dem guten Sommerwetter und der steigenden Anzahl von arabischen Gästen: Vor allem Kleingruppen unternehmen laut Geschäftsbericht von Interlaken aus immer häufiger einen Ausflug auf den Aussichtsberg Brienzer Rothorn. Immer noch stammen aber drei von fünf Gästen aus der Schweiz. Wegen des anfänglich schneearmen Winters konnte die Bahn vom 27. bis 31. Dezember eine kurze Zwischensaison einbauen.

Dank der höheren Gästezahl weist die Bahn einen Betriebsgewinn von 635'630 Franken aus nach einem Betriebsverlust von 104'276 Franken im Vorjahr. Im Berghaus stieg der Betriebsverlust dagegen auf 196'640 Franken nach einem Minus von 133'024 Franken im Vorjahr. Unter dem Strich weist das Unternehmen einen Reingewinn von 285'512 Franken aus (Vorjahr 37'161 Franken).

An diesem Wochenende sowie über Pfingsten und vom 21. Mai bis zum 3. Juni gilt der Vorsaisonbetrieb bis Plan­alp. Ab 4. Juni ist der Normalbetrieb vorgesehen. Die Preise sind leicht erhöht worden. In diesem Jahr soll die erneuerte Mittelstation auf Planalp eröffnet werden. Im kommenden Jahr wird die Bahn ihr 125-jähriges Bestehen feiern können.

Der Bund

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