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BP holt Geld bei russischem Partner

Der Ölkonzern verkauft Anlagen in Venezuela an einen Geschäftspartner. Er braucht das Geld.

Der britische Ölkonzern BP verkauft seine Anlagen in Venezuela an den russischen Geschäftspartner TNK, mit dem es die Projekte vor Ort betreibt. Das berichtet am Donnerstagabend das «Wall Street Journal». Der Konzern müsse rasch 30 Milliarden Dollar auftreiben, um die Kosten für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko decken zu können. BP schrieb im 2. Quartal des Jahres 17 Milliarden Verluste.

Wie WSJ weiter berichtet, hat BP letzte Woche bereits Anlagen in den USA, Kanada und Ägypten verkauft – ein Geschäft, das dem Konzern 7 Milliarden Dollar eingebracht habe. Auch in Pakistan und Vietnam wolle BP Geschäftsteile veräussern.

In Venezuela ist BP ausserdem an den staatseigenen Ölfirmen PdVSA, Petroperija, Petromonagas und Boquerón beteiligt. Diese Anteile sind laut dem Wirtschaftsblatt eine weitere Milliarde Dollar wert. Venezuelas Präsident Hugo Chavez hatte 2007 die Ölindustrie des Landes verstaatlicht und den Besitz ausländischer Unternehmen stark reduziert.

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