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«Bosch hat mitgeholfen, das Bild 
des gierigen Managers zu prägen»

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die früheren KPT-Verwaltungsräte ihre Pflichten verletzt haben. Walter Bosch und Bernhard Liechti hätten dies aber aus unterschiedlichen Motiven getan.

Bernhard Liechti (links) und Walter Bosch am Montag auf dem Weg ins Amtshaus.
Bernhard Liechti (links) und Walter Bosch am Montag auf dem Weg ins Amtshaus.
Keystone

Er sei «zermürbt und ausgelaugt», sagte Ex-KPT-Präsident Walter Bosch am Mittwoch in seinem Schlusswort vor dem Kantonalen Wirtschaftsstrafgericht. Die vergangenen Jahre seien für ihn bereits Strafe genug gewesen. Auch der frühere Vizepräsident der Berner Krankenversicherung, Bernhard Liechti, bat das Gericht um einen Freispruch: «Die letzten fünf Jahre waren für mich und meine Frau eine sehr belastende Zeit. Ich möchte betonen, dass ich stets in bester Absicht gehandelt habe.» Die Verteidiger von Walter Bosch und Bernhard Liechti schossen sich derweil auf die Arbeit der Staatsanwaltschaft ein. Sie liessen am Plädoyer von Staatsanwältin ­Simone Blank kein gutes Haar, Liechtis Anwalt Lorenz Erni nannte die Vorwürfe gegen die beiden «absurd» und «an den Haaren herbeigezogen».

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