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Borregaard entlässt 339 Angestellte

Der norwegische Konzern macht den meisten Beschäftigten der Zellstofffabrik in Riedholz (SO) keine Hoffnung mehr.

Der Verwaltungsrat der Zellstofffabrik hat entschieden, den Betrieb definitiv einzustellen. 339 Beschäftigten wird bereits per Ende Monat gekündigt.

Während der 30-tägigen Konsultationsfrist habe Borregaard mit verschiedenen Interessenten Gespräche über den Weiterbetrieb der Fabrik geführt. «Es hat sich jedoch keiner bereit erklärt, den Gesamtbetrieb weiterzuführen», schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Noch im Gang sind allerdings die Gespräche über die Weiterführung der drei kleineren Produktionseinheiten Hefe, Ethanol und Elektrolyse mit insgesamt 75 Arbeitsplätzen. Die 339 anderen Mitarbeitenden erhalten hingegen per Ende Oktober die Kündigung. Borregaard stellt für die Mitarbeitenden einen Sozialplan zur Verfügung, wie es weiter hiess. Das Jobcenter beginne per sofort mit der Vermittlungstätigkeit.

Borregaard hatte am 29. September angekündigt, das Werk aus wirtschaftlichen Gründen zu schliessen. Eine erste Verhandlungsrunde über einen Sozialplan wurde ohne Ergebnis abgebrochen. Nach Darstellung der Gewerkschaft Unia weigerte sich Borregaard, auch die 40 Arbeitnehmer, die am Alternativprojekt «Hefe Süd» mitarbeiteten, in die Verhandlungen über den Sozialplan aufzunehmen.

SDA/vin

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