BKW-Chefin wehrt sich gegen Vorwürfe

Die BKW könne keine überhöhten Preise für Firmen zahlen, sagt Suzanne Thoma.

Suzanne Thoma, Chefin der BKW, an einer Medienkonferenz.

Suzanne Thoma, Chefin der BKW, an einer Medienkonferenz. Bild: Valérie Chételat (Archiv)

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Die BKW expandiert in den Dienstleistungsbereich und übernimmt Dutzende Unternehmen. Daran gibt es heftige Kritik, wie der «Bund» berichtete. Vor allem Kleinunternehmer aus der Gebäudetechnikbranche fürchten die Konkurrenz. Jetzt wehrt sich Thoma gegen den Vorwurf, sie zahle überhöhte Preise. In einem Interview in der «Finanz und Wirtschaft» sagt sie, die BKW akquiriere im Wettbewerb mit anderen Akteuren und könne bei weitem nicht jede Gesellschaft kaufen, die sie interessant finde. «Das zeigt, dass wir keine überhöhten Preise zahlen.»

Seit 2015 hat der Energiekonzern

44 Betriebe aus dem Elektro-, Ingenieurs- und Gebäudetechniksegment übernommen und zahlte dafür rund eine halbe Milliarde Franken. Im kommenden Jahr will die BKW weiter zukaufen. «Es wird ähnlich weitergehen», sagt Thoma. Nicht mehr im Fokus hat sie Alpiq, die ihre Wachstumsfelder für Investoren öffnen will. «Wir haben uns das Vorhaben angeschaut. Wenn alles am Stück veräussert würde, wäre das für die BKW zu gross», so Thoma. (bwi/SDA)

Erstellt: 09.12.2017, 09:53 Uhr

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