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BKW-Chefin ist beim Stromabkommen gespalten

Der Berner Stromkonzern erwartet einen verschärften Druck auf die Preise.

Hans Galli
Suzanne Thoma sucht für die BKW den neuen Gewinn-Star.
Suzanne Thoma sucht für die BKW den neuen Gewinn-Star.
Adrian Moser

Die Energiewende, das Stromabkommen mit der EU und die Öffnung des Strommarktes für kleine Unternehmen und Privathaushalte bereiten dem Berner Energieunternehmen BKW Sorgen. Das sagte Konzernchefin Suzanne Thoma gestern am Schweizerischen Stromkongress in Bern.

Die BKW widersetze sich den geplanten Vorhaben nicht, denn die Politik setze die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Zudem sei auch ihr bewusst, dass Abkoppeln die falsche Strategie wäre, sagte Thoma: Die Schweiz sei schon lange in den europäischen Strommarkt integriert, und die Stromlieferungen zwischen Deutschland und Italien bildeten einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Ohne Einigung bestehe die Gefahr, dass der Strom um die Schweiz herumgeleitet werde.

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