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Benzin-Hamsterkäufe in den USA

Weil wegen der Hurrikane letzte Woche mehrere Ölraffinerien geschlossen werden mussten, droht in den USA das Benzin auszugehen.

Wie die US-Energiebehörde EIA am Mittwoch mitteilte, nahmen die Bestände um 5,9 Millionen Barrel (944 Millionen Liter) auf unter 179 Millionen Barrel ab. Das sei der niedrigste Stand seit 1967.

Grund für den Rückgang seien Schliessungen mehrerer Ölraffinerien an der Golfküste wegen der Wirbelstürme Gustav und Ike. US-Energieminister Sam Bodman sagte jedoch, die Regierung wolle die Internationale Energiebehörde IEA nicht um Notlieferungen bitten.

Wegen der niedrigen Lagerbestände kommt es an vielen Tankstellen in südlichen Städten zu langen Schlangen. Unter anderem in Atlanta, Memphis und Ohio ist Verkaufsstellen das Benzin ausgegangen. Auch in den kommenden Wochen könne es noch mancherorts zu Engpässen kommen, teilte die EIA mit.

Der Hurrikan Ike zerstörte nach US-Behördenangaben im Golf von Mexiko 52 vor der Küste gelegene Bohrinseln, die zusammen jeden Tag 13'300 Barrel Rohöl förderten. Weitere 29 seien schwer beschädigt worden, es könne bis zu sechs Monate dauern, bis sie ihre Produktion wieder aufnähmen.

SDA/oku

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