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Beim zweiten Anlauf solls jetzt klappen

Die Fusionspartner Holcim und Lafarge haben ihre Differenzen überwunden. Die Schweizer gehen als Punktsieger aus dem Machtgerangel hervor.

In die Fusionsbestrebungen von Holcim und Lafarge ist wieder Bewegung gekommen - Güterzug mit Holcim-Zementwaggons.
In die Fusionsbestrebungen von Holcim und Lafarge ist wieder Bewegung gekommen - Güterzug mit Holcim-Zementwaggons.
Steffen Schmidt, Keystone

Die industrielle Logik hat am Ende obsiegt über persönliche Befindlichkeiten einzelner involvierter Topmanager. Und so dürfte der Weg nun doch geebnet sein für einen Schulterschluss der beiden Zementkonzerne Holcim und Lafarge, wie er im April 2014 verkündet wurde. Jedenfalls ist es den schweizerischen und französischen Akteuren in der Nacht auf Freitag gelungen, die in der Zwischenzeit aufgetretenen strittigen Fragen bezüglich der Bewertung der beiden Unternehmen und der beruflichen Zukunft von Lafarge-Konzernchef Bruno Lafont einvernehmlich zu regeln. Holcim scheint sich dabei im Wesentlichen durchgesetzt zu haben, nachdem der Verwaltungsrat des Schweizer Branchenriesen am vergangenen Wochenende ultimativ erklärt hatte, dem Zusammenschluss in der geplanten Form nicht mehr zustimmen zu können.

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