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E-Banking und Bancomaten der UBS wieder online

Beim E-Banking und einigen Bancomaten war es heute Morgen zu Problemen gekommen. Inzwischen hat die Grossbank den Fehler behoben, die Ursache ist ausgemacht.

Problem behoben: Das Onlinebanking der UBS ist wieder verfügbar. Bild: Christian Beutler, Keystone
Problem behoben: Das Onlinebanking der UBS ist wieder verfügbar. Bild: Christian Beutler, Keystone

«Dieser Service ist offline» – heute Morgen sahen das UBS-Kunden, wenn sie versuchten, über die Banking-App der Grossbank Zugang zu ihrem Konto zu bekommen. Auch der Zugang über die Webseite funktionierte nicht. Nach Angaben der UBS waren auch einige Bancomaten der Grossbank sowie einige interne Systeme von dem Ausfall betroffen.

Seit dem frühen Nachmittag ist das Problem behoben, das E-Banking wieder erreichbar. «Wir konnten den technischen Fehler heute Morgen identifizieren und die Wiederherstellung der Systeme in der Zwischenzeit erfolgreich abschliessen», sagt eine Mediensprecherin. Alle Banksysteme liefen wieder normal.

«Das war so nicht geplant»: Heute morgen mussten die UBS-Kunden auf die Online-Dienste verzichten. Bild: Leserfoto
«Das war so nicht geplant»: Heute morgen mussten die UBS-Kunden auf die Online-Dienste verzichten. Bild: Leserfoto

Aus Finanzkreisen hiess es, dass die Störung ihre Ursache im Mainframe-Rechner der Bank habe. Eine Komponente bei einem der Grossrechner sei ausgefallen. IT-Mitarbeiter haben die Fehler bereits am frühen Morgen entdeckt und sich sofort an die Behebung gemacht.

Doch die komplexen Systeme wieder hochzufahren, das dauert eben. Daher gingen die verschiedenen Teilsysteme nur schrittweise und den ganzen Tag über wieder online. Gegen 14.30 dann liefen alle Systeme wie das Onlinebanking wieder reibungslos.

Eine Cyberattacke lag die Störung nicht zu Grunde, betonen Bank-Kreise. In Deutschland dagegen haben Hacker am Dienstag das Onlinebanking der Deutschen Kreditbank (DKB) lahmgelegt.

Weder Homepage noch App waren für die Kunden der zweitgrössten Direktbank Deutschlands zu erreichen. Die ursprüngliche Attacke richtete sich dabei gegen die Sparkassen-Tochter Finanz-Informatik (FI). An diese Firma hat die DKB einen Teil ihrer Systeme ausgelagert. Auch bei anderen deutschen Banken kam es daher zu Ausfällen, doch vor allem die DKB war betroffen.

Daher stuft auch die Schweizer Finanzaufsicht Finma in ihrem jüngsten Risikomonitor Cyberrisiken als eines der sechs Hauptrisiken für den Schweizer Finanzplatz ein. «Die Zahl und die Intensität der Cyberattacken wachsen stark an», warnt die Finma.

Störungen beim Onlinebanking keine Seltenheit

Technische Störungen wie jetzt beim Onlinebanking der UBS kommen immer wieder vor, sind für die etablierten Spieler aber peinlich. Diese werden zunehmend von neuen reinen Mobilbanken wie N26, Neon oder Revolut im Zahlungsverkehrgeschäft bedrängt.

So streikte im November das E-Banking der Zürcher Kantonalbank. Die Bank hatte an einem Wochenende Mitte November ein Systemupdate durchgeführt. Doch die Wartungsarbeiten lösten einen Unterbruch des E-Bankings aus, der sich zum Teil bis in den darauf folgenden Montagabend hinzog.

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