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Basler Kantonalbank verdient weniger

Das Basler Staatsinstitut weist für das erste Halbjahr einen rund zehn Prozent tieferen Gewinn aus.

Gut besucht: Filiale an der Aeschenvorstadt.
Gut besucht: Filiale an der Aeschenvorstadt.

Die Basler Kantonalbank (BKB) hat im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von 40,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Das Ergebnis lag um 9,4 Prozent unter dem von Einmaleffekten geprägten Rekordgewinn der Vorjahresperiode. Der Bruttogewinn sank um 14,9 Prozent auf 150,5 Millionen.

Die Kundenvermögen erhöhten sich um 14,8 Prozent auf 33,2 Milliarden Franken, wie die BKB am Donnerstag mitteilte. Dies ist namentlich die Folge der Integration der AAM Privatbank, die in Liquidation ist. Die BKB hatte die die AAM Privatbank im Juli 2009 von der Basellandschaftlichen Kantonalbank gekauft.

Margendruck zu spüren

Die Kundenausleihungen stiegen seit Ende 2009 um 547 Millionen auf 11,9 Milliarden Franken. Die Hypothekarforderungen nahmen um 3,0 Prozent auf fast 9 Milliarden zu. Die Bilanzsumme stieg deutlich um 16,6 Prozent auf 23,6 Milliarden.

Der Margendruck im Zinsengeschäft führte zu einer Abnahme des Erfolgs um 11,4 Prozent auf 107,1 Millionen Franken. Dagegen legte das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 8,9 Prozent auf 62,0 Millionen Franken zu.

Aufwand stieg

Der Erfolg im Handelsgeschäft belief sich auf 55,7 Millionen Franken. Das waren zwar 16,5 Millionen weniger als in der Vorjahresperiode. Damals waren aber einmalige Kursgewinne auf dem Obligationen- Portfolio im Handelsbestand angefallen. Die BKB bezifferte diesen Sondereffekt auf nahezu 20 Millionen.

Der Geschäftsaufwand nahm um 2,7 Prozent zu. Als Folge der Integration der AAM Privatbank und der Einstellung eines neuen Berater-Teams im BKB-Private Banking Zürich stieg der Personalaufwand um 9,2 Prozent auf 64,7 Millionen.

Der Sachaufwand dagegen konnte um 13,1 Prozent auf 41,2 Millionen gedrückt werden. Hier zeigten sich erste Effizienzgewinnen im Betrieb und Unterhalt der neuen IT-Plattform Avaloq.

(SDA)

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