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BASF übertrifft die Erwartungen der Analysten deutlich

Der weltgrösste Chemiekonzern BASF hat im Auftaktquartal 2010 von einer kräftig anziehenden Nachfrage in fast allen Bereichen profitiert.

Dabei übertraf das deutsche Unternehmen bei allen Kennziffern deutlich die Schätzungen der Analysten. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuer (Ebit) und Sondereffekten verdoppelte sich auf 1,954 Milliarden Euro, teilte BASF am Donnerstag mit. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise nur 985 Millionen Euro ausgewiesen. Unter dem Strich blieben nach 375 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum 1,029 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um 26,5 Prozent auf 15,454 Milliarden Euro.

«Das ist der lebhaften Nachfrage aus fast allen Kundenindustrien, vor allem aber aus der Automobil-, Elektro- und Elektronikindustrie zu verdanken», erklärte Konzernchef Jürgen Hambrecht am Donnerstag vor Beginn der Hauptversammlung. Für das Gesamtjahr 2010 bestätigte Hambrecht die Jahresziele. Der bereinigte Betriebsgewinn soll deutlich zulegen, der Umsatz wieder steigen.

Die Integration des Basler Spezialchemieherstellers Ciba sei im weitgehend abgeschlossen worden, hiess es weiter. Bis Jahresende sollen die Synergien aus dem kombinierten Geschäft bei 350 Millionen Euro liegen. Bis Ende 2012 sollen die Einsparungen auf über 450 Millionen Euro jährlich zunehmen. BASF hatte Ciba für rund 6,1 Milliarden Franken übernommen.

SDA/sam

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