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BASF mit Gewinnsprung im zweiten Quartal

Der weltgrösste Chemiekonzern BASF hat auch im zweiten Quartal von einer kräftig anziehenden Nachfrage in fast allen Sparten profitiert. Das soll sich so weiterentwickeln.

Die Chemiebranche gilt als Konjunkturbarometer: BASF-Werk in Schweizerhalle.
Die Chemiebranche gilt als Konjunkturbarometer: BASF-Werk in Schweizerhalle.
Reuters

Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 1,183 Milliarden Euro, verglichen mit 343 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Nach einem überraschend guten Auftaktquartal konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sowie Sondereffekten wie Restrukturierungen von April bis Juni auf 2,206 Milliarden Euro nahezu verdoppelt werden, wie BASF am Donnerstag mitteilte.

Umsatz soll 2010 noch weiter steigen

Der Umsatz kletterte um knapp 30 Prozent auf 16,214 Milliarden Euro. Die Erwartungen der Analysten wurden beim Gewinn wie beim Umsatz klar übertroffen. Für das laufende Jahr peilt BASF weiterhin einen deutlichen Zuwachs beim operativen Ergebnis und ein Plus beim Umsatz an.

«Wir gehen davon aus, dass wir unseren Umsatz im Jahr 2010 kräftiger steigern werden als die weltweite Chemieproduktion», sagte Konzernchef Jürgen Hambrecht. Er stellte für 2010 auch eine höhere Dividende in Aussicht.

Chemie-Branche profitiert als erste von einem Aufschwung

Die Chemiebranche gilt als Konjunkturbarometer. Da sie sämtliche Schlüsselindustrien beliefert, spürt sie Wirtschaftseinbrüche schon sehr früh. Umgekehrt profitiert sie mit als erste von einem Aufschwung.

Im vergangenen Jahr hatten die Chemieunternehmen wegen der Krise weltweit den Rotstift angesetzt, um der einbrechenden Nachfrage zu begegnen. BASF kürzte weltweit Produktionskapazitäten, Anlagen wurden vorübergehend eingemottet, einige Produktionsstätten sogar komplett geschlossen.

In den vergangenen Monaten legte BASF nun vor allem im Industriegeschäft zu. Nach Regionen betrachtet, verzeichnete das Unternehmen mit Sitz in Ludwigshafen in Asien das stärkste Wachstum.

(SDA)

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