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Barry Callebaut verkauft mehr Schokolade

Der Umsatz des weltgrössten Schokoladen- und Kakaoherstellers Barry Callebaut ist um 22 Prozent in die Höhe geschnellt. Wer dafür vor allem verantwortlich ist.

Bei den mittelfristigen Zielen sieht sich Barry Callebaut auf der Schokoladenseite: Jürgen Steinemann, CEO Barry Callebaut. (Archivbild: Keystone)
Bei den mittelfristigen Zielen sieht sich Barry Callebaut auf der Schokoladenseite: Jürgen Steinemann, CEO Barry Callebaut. (Archivbild: Keystone)

Barry Callebaut hat dank einer Übernahme in den ersten neun Monaten 2013/14 massiv mehr Schokolade verkauft. Dank der zugekauften Kakaosparte der Singapurer Petra Foods schnellte die Verkaufsmenge um 15,8 Prozent nach oben auf 1,3 Millionen Tonnen.

Das trieb den Umsatz um 22 Prozent auf 4,3 Milliarden Franken in die Höhe, wie der weltgrösste Schokoladen- und Kakaohersteller mitteilte. In Lokalwährungen betrug der Zuwachs 25,2 Prozent. Den Zukauf ausgeklammert, hätte Barry Callebaut mengenmässig 2,4 Prozent mehr Schokolade abgesetzt und der Umsatz wäre um 6,8 Prozent gestiegen.

Mehr Verkäufe

Als Wachstumstreiber wirkten die Schwellenmärkte, wo die Verkäufe um nicht weniger als 63 Prozent stiegen. Akquisitionsbereinigt hätte das Plus 18,2 Prozent betragen. Auch die Sparte Gourmet und Spezialitätenprodukte legte um 6,9 Prozent zu.

Im Ausblick nennt der Konzern die vollständige Integration des erworbenen Kakaogeschäfts und die Steigerung der Produktmargen als Prioritäten. Zugleich bereitet die Gruppe die nächste Wachstumsphase vor, indem sie die bestehenden Fabriken ausbaut und weiter in die ganze Organisation investiert.

Bei den mittelfristigen Zielen sieht sich Barry Callebaut auf der Schokoladenseite: Ab der Konsolidierung des zugekauften Kakaogeschäfts sollten die Verkäufe jährlich um 6 bis 8 Prozent steigen und die Ebit-Marge pro Tonne bis 2015/16 wieder auf den Stand vor der Akquisition steigen (256 Franken).

SDA/thu

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