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Barry Callebaut mit starkem Umsatzwachstum

Der weltweit grösste Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat im Geschäftsjahr 2007/08 den Umsatz markant gesteigert – der Gewinn erhöhte sich nur gering.

Das Unternehmen verkaufte mehr und profitierte von gestiegenen Rohstoffpreisen. Der Gewinn nahm dagegen nur leicht zu.

Der Konzerngewinn aus fortzuführenden Geschäftsbereichen stieg um 1 Prozent auf 209,1 Millionen Franken, wie Barry Callebaut mitteilt. Ein Verlust aus dem Verkauf von Finanzanlagen sowie ein höherer Finanzaufwand hätten sich negativ auf den Konzerngewinn ausgewirkt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Werden die aufgegebenen Geschäftsbereiche noch miteinberechnet, verzeichnete Barry Callebaut dagegen einen Gewinnsprung um fast zwei Drittel auf auf 205,5 Millionen Franken.

Der Umsatz im Ende August abgeschlossenen Geschäftsjahr legte um 17,3 Prozent auf 4,815 Milliarden Franken zu. Bereinigt um Kakaopreis- und Währungseffekte, legte der Umsatz um 14,3 Prozent zu. Dank zusätzlicher Aufträge von bestehenden und neuen Kunden erhöhte sich die Verkaufsmenge um 10,1 Prozent auf 1,167 Millionen Tonnen.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Auszahlung von unverändert 11.50 Franken pro Aktie in Form einer Nennwertrückzahlung vor.

Zum Ausblick äussert sich Konzernchef Patrick de Maeseneire in der Mitteilung zuversichtlich, die Vier-Jahres Finanzziele erreichen zu können. Diese gehen im Durchschnitt pro Jahr mit einer Zunahme der Verkaufsmenge um 9 bis 11 Prozent, des EBIT um 11 bis 14 Prozent und des Konzerngewinns um 13 bis 16 Prozent aus.

SDA/bru

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